| Gast für einen Winter
Anfang der 80er Jahre war es, genaues Datum weiss
ich nicht mehr; doch da hatten wir noch unseren Kater W I N N I - benannt
nach einer damaligen Kindersendung, die, der heutigen Sprach-Vorliebe nachempfunden,
geradezu ein sogenannter Hit war - "Winni, das Fernsehhexchen"
-, also zu der Zeit. Es war schon spät im November. Ich war mit dem Auto
abends noch unterwegs. Da - im Scheinwerferlicht: Ein Igel mitten auf der
Fahrbahn..... .....mehr
Ich habe mal tüchtig im Archiv gebuddelt, hier was "Ausgegrabenes":

Warum
ich schreiben lernen will (möchte) Ich
möchte, ich will, kann ich(?) schreiben lernen! Dafür gibt es, wie ich
nachfolgend aufzeige, mehrere Gründe: Meinen
Wunsch diesbezüglich trage ich, soweit ich mich erinnere, im Grunde genommen
schon seit vielen Jahren in mir. Da waren an erster Stelle die Alltagspflichten,
Beruf, Familie, die Kinder, meine gesundheitlichen Probleme, die mir bislang nicht
die nötige Muße ließen, all das zu formulieren, was sich in vielen
Jahren an Gedanken, Ideen, Erlebnissen, Erfahrungen ansammeln konnte. Auch habe
ich mich vermutlich durch mangelndes Selbstvertrauen bis heute einfach nicht darangewagt,
so nach dem Motto: "Das kannst Du nie; da muss so viel Intimes, allzu Persönliches
preisgegeben werden. So etwas bringst Du im Leben nicht fertig". Vielleicht
wollte ich mich auch nicht der Lächerlichkeit aussetzen. Es bestand oft eine
Unsicherheit hinsichtlich exakter Formulierungen und richtigen Sprachgebrauchs.
Erst in den letzten Jahren erlebte ich bei Veranstaltungen in der Selbsthilfegruppe,
dass ich sehr wohl meistens die treffenden Redewendungen zu finden weiß.
Jedoch ist das eine andere Sache mit dem geschriebenen Wort. Da fehlt die unmittelbare
Ausstrahlung, die Körpersprache. Man kann auch nichts mehr korrigieren, Wortmißverständnisse
erklären. Es steht ein für allemal da. Punktum. Ich
möchte also lernen, dass das was ich niederschreibe, zum einen richtig verstanden
wird und zum anderen interessant und lebendig zu lesen ist. Kurzum, auch ankommt.
Ein weiterer Grund ist die Zwangsläufigkeit, mit der sich die Dinge im Leben
oft entwickeln. Ich werde ums Schreiben nicht drum herumkommen. Also muss ich
es richtig lernen: Ich erwähnte vorher die Selbsthilfegruppe, die ich
leite. Ich führe Beratungen durch für Betroffene und ihre Angehörigen,
resultierend aus meinen eigenen Erlebnissen und unterstützt durch Fortbildungsseminare,
aufbauend auf dem Studium von Fachliteratur, Meinungsaustausch zwischen Betroffenen
und Experten. Das alles will in der richtigen Form schriftlich aufbereitet werden.
Mehrmals bin ich in letzter Zeit eindringlich ermuntert worden, meine persönlichen
Erlebnisse zu Papier zu bringen. Auch da hatte ich Hemmungen. Da es ja auf diesem
Sektor schon so viele Bücher gibt, muss es, wenn es denn schon so geschehen
soll, etwas besonderes werden. Ferner schwebt mir vor, auch für mich
zu schreiben. In diesem Fall denke ich weniger an Sachbücher und Beiträge
für Fachzeitschriften, als an all die Geschichten, die ich vor Jahren für
meine Kinder erdachte und beim Erzählen damit ihre Kümmernisse mildern
oder vergessen machen konnte und die ich immer schon irgendwann einmal aufschreiben
wollte. Oder zu schreiben über Vergangenes, Erlittenes, Durchlebtes
als Aufarbeitungsprozeß um meiner selbstwillen. Ich
habe jetzt die Zeit. Ich suche nach einer sinnvollen Beschäftigung hier von
zu Hause aus; einem neuen Inhalt meines Lebens. Leider wurde ich mit 48 Jahren,
durch jahrelange Erkrankung bedingt, berentet. Jedoch habe ich nie die Hoffnung
aufgegeben, dass es auch gesundheitlich wieder bessere Zeiten geben wird. Nur
- der Zug "Arbeit und Beruf" ist mittlerweile abgefahren; begreiflich
in der heutigen Arbeitsmarktsituation. Für eine Umschulung bin ich "zu
alt". Ich sehe mich mit meinen erst 52 Jahren aber noch imstande, etwas Neues
zu beginnen. Auch darüber, was ich diesbezüglich erlebte, verarbeiten
mußte, ließe sich -sozialkritisch- schreiben. Schreiben sozusagen
als Therapie: Eine Möglichkeit, meine Schmerzen durch die Erkrankung, vergebliche
Therapien, den Frust über mein Schicksal, Ignoranz und Unverständnis
seitens der Mitmenschen, die Enttäuschung über angebliche Freunde, die
seelische Ohnmacht, die lähmende Hoffnungslosigkeit, die zumeist mit einer
chronischen Erkrankung einhergehen, aufzuarbeiten und damit hinter mir zu lassen.
Aber auch von heilsamen, wunderbaren Begebenheiten zu berichten, der aufkeimenden
Hoffnung. Oder wie ich mich quasi selbst beobachtend, staunend meine Persönlichkeitsentwicklung
wahrnahm und dankbar akzeptierte. Schreiben zur Dokumentation: Damit die Erfahrungen,
welche ich zwangsläufig machen mußte, die helfenden Strategien, die
ich mit Unterstützung bewundernswerter Menschen entwickelte, nicht verlorengehen
und anderen Schicksalsgenossen Wege für ihre persönliche Alltagsbewältigung
aufzeigen können. Genug
der Gründe. Welcher davon die stärkste Motivation ist, muss ich hier
offenlassen. Desgleichen kann ich momentan überhaupt noch nicht übersehen,
was mir mehr zusagt, wo ich meiner Eignung entsprechend den Schwerpunkt setzen
soll. Um das herauszufinden, lasse ich mich jetzt ein auf das Abenteuer meines
Lebens: "Schreiben zu lernen". Christel Trompertz, Overath, den
16.02.1993 Nachsatz:
In den letzten Jahren wurde mir dann mit und mit diese Schwerpunkt-Entscheidung
abgenommen mit der Gestaltung meiner HomePage - die sich schon quasi mehr oder
weniger beiläufig entwickelte -, nach nur zwei Jahren Existenz eine Erweiterung
einforderte und wohl über kurz oder lang aus Platzgründen erneut umziehen
muss, dann aber richtig - mal sehen, was da noch auf mich zukommt - aber sie ist
für mich mittlerweile "mein Buch - online" -
La Loba's Wolfshöhle - .Overath,
den 8.11.2004 Christel Trompertz > La Loba
In Warteposition
oder...... ".....im
Kreislauf der Natur" ~Die Antwort ist hier zu finden~ Ein
schöner Tag im
November 2003 Unser
Hochzeitstag: ElLobo und LaLoba. 43 Jahre hat unsere Ehe nun schon Bestand,
wir haben jubelnd ihre Höhen erklommen, uns tröstend in ihren
Tiefen bei den Händen gehalten, gemeinsam in den Armen neue Kraft gefunden.
Jetzt im November diese frühlingshaften Temperaturen - wie
ein ganz besonderes Geschenk -. Wir nutzten diesen Tag - und besuchten
die Orte unserer Kindheit - - unserer Jugend - unserer ersten Ehejahre -
Unsere Erinnerungen: Unser Ziel ist nicht, ineinander überzugehen,
sondern einander zu erkennen und einer im andern das sehen und
ehren zu lassen, was er ist: Des anderen Gegenstück und Ergänzung
zu werden. Wie es schade wäre, wenn der Mond in der Sonne aufginge
und kein Eigendasein hätte. (La Loba an El Lobo 1957)
dazu passend von Lena Valaitis "Ein schöner Tag" Ein schöner
Tag ward uns beschert, Wie es nicht viele gibt, Von reiner Freude ausgefüllt
Und Sorgen ungetrübt. Mit Liedern, die die Nacht dir singt,
So fing der Morgen an. Die Sonne schenkte Morgenglanz Dem Tag, der dann
begann. Ein schöner Tag voll Harmonie Ist wie ein Edelstein,
Er strahlt dich an und ruft dir zu: "Heut sollst du glücklich sein".
Und was das Schicksal dir auch bringt, Was immer kommen mag, Es
bleibt dir die Erinnerung An einen schönen Tag.
Frühlingsmorgen
April - Regen wechselt
ab mit Graupel- und Schneeschauern. Sonnentage sind rar. Heute ist wieder so ein
Glückstag: Eine milde Brise schmeichelt einigen vorwitzigen Frühlingsblüten
- und mir. Ich gönne mir gerade eine kurze vormittägliche Pause mit
einem prüfenden Rundgang durch den Garten und um den von meinem Mann liebevoll
angelegten Gartenteich - "unser Biotop", wie wir immer stolz verkünden
-. Fische tummeln sich im schon etwas wärmer werdenden Wasser. Sie werden
von Tag zu Tag munterer. Da gibt es ja einen richtigen Schwarm neuer, klitzekleiner
Fische, noch nicht rot - unscheinbar etwas dunkel, dem Untergrund angepaßt
- Schutzfarbe von Mutter Natur. In Formation einen Haken schlagend ergreifen sie
die Flucht, als mein Schatten auf die Wasseroberfläche fällt. Die Kaulquappen
sind auch schon aus den Froschlaichballungen ausgewandert. Dicht aneinandergedrängt
zappeln sie im seichten Teil am Ende des Teichs wie kleine schwarze Kleckse. Jeden
Tag legen sie an Größe zu. Auch die Wasserschnecken sind schon fleißig
und ausdauernd bei ihren willkommenen Reinigungsarbeiten an den ersten Zweigen
und Ausläufern der diversen Wasserpflanzen. Zarte Spitzen und Knospen sind
im glasklaren Wasser deutlich erkennbar. Hier werden bald Sumpfdotterblumen, Wasserhahnenfuß,
Lilien, Schilf, Seerose, Minze u. a. wuchern. Mein Fuß stockt: Vor
mir im zaghaft sprießenden Gras erhebt sich schlank und mit filigranen Blättern
auf schwankendem, hellgrünem Stengel ein zierliches weißlila Gebilde.
In die Hocke gehend, nehme ich das Ganze näher in Augenschein. Ich bin fasziniert
von der Zartheit der symmetrisch in einer Dolde angeordneten Blütenblätter
- einige schon voll erblüht, weiter oben sind es noch ganz kleine Knospen,
die der kommenden Wärme harren. Es ist die gleiche Faszination, die mich
als Kind innehalten ließ, als ich diese Blume zum ersten Mal beim Herumtollen
im Gras entdeckte. Dasselbe naive Erstaunen über die unvergleichlichen Schönheiten
unserer Natur ergreift mich jetzt wieder wie damals. Ich bin froh, daß es
diese kleinen Wiesen-Blumen trotz dem heutigen, immensen Einsatz von sogenannten
"Pflanzenschutzmitteln" immer noch gibt. Später, leise vor
mich hin summend, bemerke ich, daß mir die heutige Arbeit leichter von der
Hand geht. Irgendwann fällt mir auch wieder der Name ein: "Wiesenschaumkraut"
nannten wir als Kinder diese zarten Blumen. Zum Muttertag pflückten wir ganze
Sträuße davon. (20.04.1997)
|
| Eine
Saite voller Lebensmusik klingt in mir auf: Dieses ungebärdige Gefühl
des Triumpfes, nach vielen Mühen und Plackerei - ich habe es kennengelernt!
Ein Sieg in der persönlichen Entwicklung oder auch bei bestimmten Vorhaben.
- Dieses Sieg- und Triumpfgefühl durchströmt den ganzen Körper;
es macht frei von den selbstauferlegten, zielgerich-teten Zwängen, sobald
der Zweck erreicht ist. Die erfahr- bzw. erlebbare Begeisterung der Mitmenschen
bestätigt, baut auf. (15.01.1998) E
R D R A U C H - Teil 1
Mein Kontakt mit Dame Erdrauch"........ ........hmmm,
war schon sehr merkwürdig, im Nachhinein gesehen, zumal ich - als es stattfand,
mir überhaupt nicht im Klaren war, was da geschah. Hat sie mich
gefunden", sprich, aus der NAW (Nicht Alltägliche Wirklichkeit)
heraus kontaktiert, weil gerade der Kanal" offen war oder war es meinerseits
ein Luzidtraum, eine OBE-Erfahrung (außerkörperliches Erlebnis -outof-body
experience-), ein Wachtraum oder eventuell eine sogenannte Schamanische
Reise", eingeleitet durch eine der Notwendigkeit gehorchenden unter besonderen
Umständen herbeigeführten tiefen Meditation? Ich habe lange darüber
gegrübelt und versucht mich umfassend zu informieren, zu orientieren. Wie
alles seinen Anfang nahm, eine Eigendynamik erfuhr, sich weiter entwickelte, meine
Sichtweise wieder einmal mehr veränderte, in meine Persönlichkeitsentwicklung
eingriff, das Ergebnis liegt jetzt vor und ich lade hier nun ein, erstmal zu lesen
wie alles ganz simpel, alltäglich begann: Es war im September vorigen
Jahres. Mein Mann und ich weilten mit guten Freunden in Süd-Spanien. Wie
schon öfters, waren wir auch an diesem Abend in einen der Nachbarorte gefahren,
um uns mal wieder Land und Leute" anzusehen, auf der Promenade zu flanieren,
hier und da in den Geschäften nach Mitbringseln für die Daheimgebliebenen
zu stöbern. Vom Auf und Ab, Hier- und Dorthin fussmässig ziemlich
ermüdet, legten wir an einem gerade freigewordenen Tisch einer Tapabar eine
Verschnaufpause ein. Die Männer waren schon wieder hungrig, erbaten vom Ober
die Speisekarte und hatten auch schnell noch eine kleine Leckerei als späten
Imbiss gefunden - knusprig fritierte Meeresfrüchte ganz unproblematisch als
Fingerfood serviert auf einem grossen Teller für alle, das obligatorische
Pan auf fingerdicke Scheiben geschnitten mit Knoblauchbutter und einem süffigen
Tinto - so liessen wir es uns gut gehen, knabberten ab und zu an den verschiedensten
Fischstückchen, diskutierten über dieses und jenes und lauschten den
vom Nachbar-Restaurant herüberwehenden Salsa-Klängen. - Knack,
Knirsch - und zum Hinunterspülen einen guten Schluck Tinto hinterher. - Das
war wohl grade eine besonders knackig-frittierte Garnele", dachte ich an
diesem Abend. Am nächsten Morgen wurde ich wach mit Sodbrennen.
Da wir jedoch an diesem Morgen alle mit den Vorbereitungen für das 10-jährige
Jubiläumsfest des ATZ beschäftigt waren, achtete ich nicht weiter darauf
und nachmittags wurde dann zünftig gefeiert und gut gespeist. Bei dem später
danach stattfindenden abendlichen Verdauungsspaziergang am Strand entlang bemerkte
ich erste ziehende Muskelschmerzen in den Beinen und im Rumpf- bereich, die
sich in der Nacht noch steigerten. Am darauffolgenden Morgen befiel mich während
des Frühstücks eine große Übelkeit und ich musste ganz schnell
zur Toilette, in deren Nähe ich mich für den Rest des Tages - immer
wieder mit kurzen Sprints dorthin - aufhielt, während die Muskelschmerzen
an Intensität weiter zunahmen. Alle rätselten inzwischen, womit
ich mir wohl den Magen verdorben hätte, bzw. auf was vom Festessen ich denn
nun allergisch" reagierte. Meine diesbezüglichen diversen
Helferlein aus der Reiseapotheke hatte ich mittlerweile aufgebraucht, ohne dass
sich mein Zustand gebessert hatte. Im Gegenteil: Insgesamt ging es mir immer schlechter;
meine Freundin hatte - wieder einen Tag später - schon mal die Adresse der
nächsten Klinik rausgesucht und mein Mann erwog den Abbruch unseres Aufenthaltes
und Rückflug nach Deutschland. Ich wollte nicht und ich war von Anfang an
der Meinung: Ich kenne mich und mein Reaktionsmuster, d a s h
i e r ist gänzlich anders". Da ich von früheren
Aufenthalten wußte, dass die örtliche Apothekerin sich gut in Phythotherapie
auskannte und auch ein großes Sortiment an pflanzlichen Heilmittel führte,
begleitete mich meine Freundin als Dolmetsch in einem letzten Versuch dorthin.
Nach einem längeren Palaver zwischen den Beiden auf Spanisch präsentierte
die Apothekerin dann einen Katalog pflanzlicher Medizin- Produkte, den ich
anhand der lateinischen Namen der Pflanzen mit den zu meiner Situation passenden
Symptomen durchsuchte. Fügung? Mein Finger stockte bei den therapeutischen
Indikationen von Fumaria officinalis (Erdrauch). Intuition? In dem Moment wußte
ich: Das ist es" - nicht mehr und nicht weniger ! Zurückgekehrt
in die Casa musste ich mich erst einmal von der vorangegangenen Anstrengung erholen;
ich befand mich mittlerweile schon im Stadium der Austrocknung, meine Haut war
ganz welk, faltig; etwas abgekochtes Wasser und einige Salzstangen waren das Einzige,
was ich behielt und so war ich dann auch ganz vorsichtig mit den nächsten
Wasserschlucken und nahm die erste Kapsel mit dem Wirkstoff der Fumaria zu mir
und - ich behielt alles! Das war schon ein erster Fortschritt - auch wenn ich
inzwischen vor Muskel- und Gelenkschmerzen schon nicht mehr aufrecht stehen, geschweige
noch gehen konnte und immer öfters mit Schwindelattacken kämpfte. Deswegen
hatte ich mich auch in den zur Zeit als sichersten Platz empfundenen Ort zurückgezogen:
In's Bett. Dort versuchte ich mich weiter zu erholen und wieder etwas zu Kräften
zu kommen, wobei ich fortwährend die feste Vorstellung hatte - noch nicht
wie das geschehen könnte - aber irgendwie doch ganz konkret und zuversichtlich,
dass das auch wieder besser würde. Doch während ich so dalag und diese
Besserung herbeisehnte, wurden die Schmerzen in den Leistenbeugen und im Hüftbereich
fast unerträglich (vor Jahren hatte bei ähnlichen Schmerzen ein Arzt
die Diagnose Leistenbruch gestellt - die aber nicht haltbar war, ebenso wie die
viel früher öfters diagnostizierten WS-Beschwerden im Steissbein- und
LWS-Bereich, da die Schmerzen spurlos verschwanden nach Darmspülungen !).
Ich sah keinen anderen Ausweg, als eine weitere Kapsel Fumaria zu mir
zu nehmen und mich mitsamt meinem Bettzeug auf den Boden zu begeben, im Bett hielt
ich es nicht mehr aus. Die Härte des Bodens versuchte ich durch Entspannungsübungen
zu mildern und ich konzentrierte mich ganz auf Abschalten von Allem",
Loslassen", von der Alpha-Ebene noch tiefer zu gelangen auf die Theta-Ebene,
zur Schmerzkontrolle die Narkose-Frequenz" zu erreichen. Dazu versuchte
ich meinen Lieblingsort zu visualisieren, was mir umgehend gelang - ich war da
! - an meinem Lotussee" mit den riesengrossen Seerosenblättern,
auf denen es sich so vortrefflich ausruhen liess; mit seinen unter den Blättern
leise plätschernden kleinen behutsamen Wellen; mit seinem warmen Wasser,
welches meine Schmerzen wegspülte; seinem friedlichen Nebeneinander und
Zusammenleben aller Wesenheiten - ich nahm noch einen tiefen, tiefen Atemzug und
da - passierte es: Ich
bin die Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Ich
bin die Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Ich
bin die Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure Säure"
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
wogte
es - wie seit urdenklichen Zeiten mit dem gleichförmigen Auf und Ab der Wellen
aller Ozeane wie sie mal heftig als Brandung gegen Felsen und Riffe klatschen
oder ganz sachte und behutsam am flachen Sandstrand langsam ihre Vorwärtsenergie
verlieren - in meinem Kopf, in meinem Herzen, in meinem Bauch - klar verständlich,
auch wenn ich akustisch nichts hörte - die Stimme war in mir, um mich herum
- überall. Ich war drin in diesem Meer von Säure, dessen Botschaft ich
vernahm und gleichzeitig und unmittelbar war ich mittendrin !
Diese
Botschaft hatte nichts Schreckliches an sich - sie war reine Information, die
ich zur Kenntnis nahm. Ich fühlte mich auch keineswegs bedroht durch diese
Säure".
Sie
war in mir und ich war in ihr, ich schwamm quasi in ihr, sie war gleichzeitig
neben mir und um mich herum, ich war von ihr durchdrungen - und ich sah Sie",
ihre Farbe, das sich formende Gewoge, das Schemenhafte - mal die ausgeprägteren,
mal die sich wieder verflüchtigenden, zerfliessenden Konturen -wie es manchmal
beim Fokussieren der Optik, beim Zoomen mit der Spiegelreflexkamera geschehen
kann- eines schon älteren -aber voller Energie, trotzdem irgendwie durchgeistigten-,
weisen, gütigen Gesichtes, dessen kluge, aufmerksame -Verstehen signalisierende-
Augen mich durchdrangen bis in mein Innerstes. Eingerahmt wie von einem Schopf
langer wehender, wogender Haare -mal wie sich hin und her wiegende Pflanzenfasern,
dann wieder wie lange Schilfblätter in der See- blickte dieses Gesicht zu
mir, versenkten sich diese Augen in meine Seele und mit diesen Augen sah ich plötzlich
bestimmte meine Gesundheit betreffende Situationen, Vorkommnisse in meinem Leben
-zurückreichend bis in meine Kinderzeit-. Ich sah - und verstand es nicht,
ich konnte das Gesehene, die Zusammenhänge noch nicht einordnen und während
ich versuchte zu begreifen, was hier geschah, war wieder diese wogende Stimme
in mir, um mich herum, überall:
Es
wird alles gut gut gut gut gut gut gut gut gut
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Es
wird alles gut gut gut gut gut gut gut gut gut
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Es
wird alles gut gut gut gut gut gut gut gut gut
~
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
dann
ging es über in:
Bleib
dran dran dran dran dran ~ ~ ~ ~ Bleib
dran dran dran dran dran ~ ~ ~ ~ Bleib
dran dran dran dran dran ~ ~ ~ ~
Ich muss dann wohl
eingeschlafen sein, aber - und das Gefühl war mir gewiss, es glitt mit hinüber
in den Schlaf: Dieses Gut", es wird alles gut". Und
in dieser Nacht begann die Heilung! Overath, den 9.8.2003 © Christel
Trompertz >alias LaLoba; - Fortsetzung folgt - siehe auch auf http://www.laloba.gmxhome.de/download/erdrauch.pdf
M A R M E N O R Kleines Meer.
Ruhiges Meer ..... ! Du sitzt am Ufer des Mar Menor. Es wird Tag. Das Wasser
ist spiegelglatt, noch ist es dunkelgrün - an manchen Tagen bleifarben.
Und du bleibst sitzen, du beobachtest, aber unbemerkt, du schaust was wohl kommt.
Und das Wasser, wie in einem Becken. Stille. Nicht einmal ein Plätschern.
Es schläft noch - das Kleine Meer - es ist ganz ruhig. Gerade so als sei
die Welt völlig in Ordnung. Vielleicht ist auch alles in Ordnung - wer weiß?
Der Alltag ist so weit - ! Der Sand an diesem Strand ist nicht einfach
Sand, nein es ist Erde, die dort endet, Erde von einem Beet - Murcia, der Garten
Spanien's - . Der Morgen vergeht und es wird später. Aber nichts rührt
sich. Und dabei weht eine Brise? Kein Zweifel, es gibt eine Brise. Vor den alten
Herrenhäusern rauschen die Palmen, gerade wie die Blätter der Bougainvillae
leise flattern. Aber das Meer ist spiegelglatt. Dort drüben, auf der
anderen Seite, der Streifen der La Manga, Tourismus pur. Das alltägliche
Meer. Mit seinen Wellen, seinen Wellenkämmen und dem Schaum auf den Kämmen
seiner Wellen. Dieses Kleine Meer hier ist wie ein silbernes Tablett.
Jetzt - die Sonne im Zenit! Kommt Bewegung auf? Noch immer nicht! Das flackernde
Gelb einer Verkehrsampel an der nahen Kreuzung gleicht einem Sturm im Vergleich
zu der Stille auf diesem kleinen Meer. Siesta! Wer bewegt hier etwas? Das
Meer selbst ist eine Siesta! Würde es wenigstens schnarchen. Aber nein,
es bleibt stumm. Und ruhig. Es ist als könnte es kein Wässerchen trüben.
Und doch ist es kein totes Meer. Natürlich atmet es, aber es hat scheinbar
einen niedrigen Blutdruck. Es wird Nacht, alles bleibt gleich. Und
das gleiche geschieht in der Nacht. Kleines Meer. Ruhiges Meer. >wölfin,
immer noch träumend von Los Urrutias, am 02. Oktober 2002, http://www.marmenor.net/< Asthma - Balance auch
mal grobstofflich - Licht - Spiritualität (http://f25.parsimony.net/forum62713/) >aus aktuellem anlass
eine frage... - nanabuc 30.10.2001 13:59 >Verschiedene Arten des Lichtes
- Sonia Emilia 29.10.2001 11:28 >nur Licht - Don Charon 30.10.2001 09:15
Jetzt hake ich noch mal nach und komme auf die oben zitierten Threads zurück
(manchmal brauch ich etwas länger, bitte um Nachsicht). Ich bin während
meiner Asthma-Therapie nicht nur rational - schulmedizinisch - naturwissenschaftlich
vorgegangen - aber dieses Wissen im Hintergrund half mir bei Erklärungen
und Geltendmachung von Hilfen, die ich in unserem Gesundheitswesen nutzte, die
mein Leben erleichterten, da waren Anerkennung als Schwerbehinderte -es gab mehr
Urlaub, den ich zur Revitalisierung dringend benötigte-, es gab Luftreinigungsgeräte
-am Arbeitsplatz und zu Hause- und und und. Vom ambulanten Behindertensport für
Asthmatiker erzählte ich schon, nun will ich von meiner Klima-Therapie (die
schulmedizinische Indikation für meine Teilnahme lautete: Allergisches Asthma,
Neurodermitis, allergische Polyarthritis) am Toten Meer berichten: Da
ging es einerseits auch ganz "wissenschaftlich" zu, andererseits flossen
experimentelle Ideen alternativ praktizierender Ärzte ein. Kurz und gut,
unsere Gruppe bestand aus je fünf Männlein und Weiblein, wir waren "Versuchskaninchen"
und - wir waren alle in Meditation bewandert. Wir waren untergebracht im "Nof
Arad" - nahe dem Toten Meer (20 min mit dem Auto). Im Hotel hatte man vor
unserer Ankunft in einigen Zimmern für uns den Teppichboden entfernt - wunderschöne
Steinfußböden war zutage gekommen, die Hotelleitung war verwundert,
wieso überhaupt Teppichböden verlegt worden waren. ;-) Arad, die
Wüstenstadt im Negev, mit seinen 1000 m über dem Meer, den heißen,
trockenen Winden war praktisch schimmelpilzfrei - ideal für Asthmatiker -.
Dann der tägliche Höhenunterschied - es war Kreislauftraining pur.
In Ein Bokek am Toten Meer mit seiner geographischen Besonderheit - 400 m unter
NormalNull - eine hervorragende Filterung gegen die Sonnenstrahlen durch diese
zusätzlichen Luftschichten - besonders geeignet für Neurodermitiker
- man kann viel länger in der Sonne sein, ohne Sonnenbrand zu bekommen.
Die Temperatur sank tagsüber nie unter 40 Grad - Wärme die den schmerzenden
Gelenken gut tat - und die auch verantwortlich war für eine stete Verdunstung
des mineralhaltigen Wassers - hielt man sich im Wasser auf - gab es quasi immer
eine Inhalationsbehandlung. Dann der Mud - der schwarze Schlamm vom Toten Meer
- reich an Sedimenten, Mineralien, Salzen mit seiner unvergleichlichen Heilwirkung.
>> ......und diesem Wasser soll heilende Kraft zukommen. Und wer
immer hierher kommt, wird leben....... << zitiert aus der Bibel über
das Tote Meer (Ezechiel 47,9) Ich hatte einen Teil meines Programms absolviert:
Mit Schlamm eingepackt - in der Sonne getrocknet - bis das Abbröckeln einsetzte
- dann Abwaschen im Wasser - Haut an der Sonne trocknen lassen - wieder ins Wasser
- OhroPax in die Ohren (wegen des Salzgehaltes - Gleichgewichtssinn ! -),
auf dem Wasser liegend, begann ich mit meiner Meditation - gucken ob alles entspannt,
locker ist - ich genoß es !!! Ich dankte den Menschen, die mir geholfen
hatten, an diesen Ort zu kommen. Ich dankte meinem Schöpfer, daß er
einen solchen Ort geschaffen. Ich dankte dem Toten Meer mit all seinen Mineralien,
Substanzen, daß es durch meine Haut den Kontakt zu meinen Körperflüssigkeiten
aufnahm - die gestörte Balance herstellte, reparierte, heilte. Ich fühlte
mich geborgen in diesem Meer der Wärme, Leichtigkeit, Schwerelosigkeit. Ich
hatte alles an Belastungen am Ufer zurückgelassen. Mein Brustkorb weitete
sich, lebensspendende Luft durchströmte mich, versorgte mich bis in die kleinsten
Verästelungen. Breiter - weiter - weiter - ein Gefühl der Unendlichkeit
- . Es hätte so bleiben können, doch nach einer Weile vernahm ich
die leisen Bewegungen des Wassers an meinem Körper, es rief mich zurück.
Ich tauchte aus den Tiefen dieser Entspannung, aus der Erfahrung der Weite, empor,
öffnete die Augen und kannte meine Umgebung nicht mehr. - Ich war abgetrieben
- über die grade mal handbreit tiefer im Wasser gespannten Abgrenzungen der
einzelnen Hotelanlagen aus Stacheldraht hinweg. Was in der Meditation einfach
geschah - jetzt kam ich über diese Absperrung nicht zurück. Ich mußte
den Strand verlassen - durch dieses andere Hotel - über die Straße
fünf Parzellen zurück zu unserem Strand - wo schon nach mir Ausschau
gehalten wurde. Einige Zeit später - wir waren gesundheitlich alle
schon besser drauf - machten wir uns auf einen anderen Weg: Mit einem ganz
normalen Linienbus fuhren wir nördlich am Toten Meer entlang. Unsere Haltestelle
- wir stiegen aus. Feldflaschen-Kontrolle o.K. (lebenswichtig!), dann gings erst
über einen schmalen Feldweg, in den Sand, in die Felsen. Wir kletterten trotz
Asthma wie die Gemsen, keiner blieb zurück. Der heiße Wüstenwind
zerrte an Haaren und Kleidung. Ab und zu eine kleine Pause. Dann entzifferten
wir Hinweisschilder, suchten und sahen auch manchmal die beschriebenen Tiere (es
war ein kleines Reservat der heimischen Tierwelt). Der nächste Schluck Wasser
und es ging weiter, wir kletterten höher und höher, die Sonne auch -
es wurde richtig heiß. Wir schwitzten - ohne daß unsere Kleidung naß
wurde - der Schweiß verdunstete - kühlte unsere Haut. Dann - dieses
Geräusch! Es klang wie plätscherndes Wasser! In dieser Einöde?
Wo ? Litten wir schon an Halluzinationen? Überall waren nur Felsen! Wir kletterten
weiter - das Geräusch wurde lauter! Ca. 100 m vor uns in der Luft dann -
einige kreisende Vögel. Dies beflügelte unsere Schritte. Plötzlich
war kein Weg mehr zu sehen - doch dort um den Felsblock ging es sicherlich weiter.
Wir bogen um die Ecke, standen und staunten: Da war sie, die "Davidsquelle".
Die kleine Oase, in der der biblischen Überlieferung nach David vor dem mißgünstigen
Saul Zuflucht fand. Ein kleiner Talkessel, umgeben von hohen Felsen. Ein kleiner
grüner Wald aus Bambus, der Schatten spendete. Das kristallklare Wasser der
Quelle, welches die Felsen herabfiel in ein kleines mit blankpolierten Steinen
gefülltes Becken und kurz dahinter wieder versickerte. Das Licht der Sonne,
welches sich in diesem Wasser spiegelte, flirrend Lichtreflexe zauberte. Mich
traf dieses Licht ins Herz. Wie gebannt traten wir zögerlich näher,
durften wir ? Ja, wir entledigten uns der Kleidung, durchschritten das Becken
bis unter dieses herabstürzende Fluten und gaben diesem lichtgesättigten
Wasser unsere geschundenen Körper preis. - Und während ich mich
unter diesem Lebensquell drehte und wendete, bat ich demütig Mutter Erde,
aus deren Schoß diese Köstlichkeit hervorquoll, sie möge alles
Kranke, Böse abwaschen, wegschwemmen, versickern lassen, transformieren,
neutralisieren, auf daß es für immer seiner Macht beraubt sei.
>wölfin, geschrieben im November 2001 in Sonia Emila's Forum<
Die kleine, besondere Story
- zum Mut machen! Gewidmet all denen, die mir in den letzten fünf
Jahren glaubten und halfen, insbesondere meinem behandelnden Arzt Dr. W. ohne
dessen Therapie, Führung und Aufmunterung sowie meinem Mann, ohne dessen
Geduld, Mitgefühl und Unterstützung diese Geschichte nicht geschrieben
worden wäre! Ein Samstag im Juni. Die Hitze der letzten Tage hat
etwas nachgelassen. Es geht eine frische Brise. Auf der Terrasse im Windschatten
des Hauses ist es auszuhalten. Auch zeigen sich bereits längere Schatten
im Garten; besonders die großen sattgrünen Tannen mit ihren tief herabreich-
enden, dichten Zweigen malen dunkle, großflächige Areale auf den bereits
feuchtwerdenden Rasen; die Sonne steht schon tief im Westen. Der typische Geruch
von geschnittenem, trocknen- dem Gras hängt ab und zu wie Schleierfetzen
in der Luft, mal schwach, dann wieder intensiver, je nach Stärke der Windböen.
Ein ruhiger Tagesausklang beim Abendbrot - Sommerabend. Es gibt keine
tränenden Augen, keine Schniefnase. Sie schenkt ihm aus der alten, dickbauchigen
Kanne noch Melissentee ein und lauscht den vorm Haus vorbeifahrenden rumpelnden
Traktoren nach - Geräusche, die sie in den letzten Tagen mehrfach schon registrierte,
einordnete und nach kritischer Sondierung ihres Befindens akzeptierte - . Langsam
und nachdenklich verrührt er einen Löffel Honig im Teeglas. Auch er
hört die Laute; weiß, daß die Bauern die Heuernte einbringen.
Ein Lächeln huscht über ihre Züge, als sie seinen ungläubigen
Blick bemerkt, mit dem er ihr Gesicht erforscht, die Tatsache registriert, daß
da sich mal nichts tut. Da ist plötzlich nur noch Freude, Begreifen in den
Augen. Ein zunehmendes Strahlen in Letzteren breitet sich aus, erfaßt sein
ganzes Gesicht, endet schließlich in einem befreienden Lachen. Trotzdem
ein erneuter, forschender Blick seinerseits; ein bestätigendes Nicken von
ihr, wie: "Ja, so ist es, Du bemerkst es richtig - keine Tränen, keine
rote Nase, kein Heuschnupfen, keine Heiserkeit, keine Atemnot. Das erste Mal seit
23 Jahren". (im Juni 1993) Das
erste Mal Bilder, Bilder, Bilder!
Jetzt sieht man sie wieder zuhauf und allenthalben - Schnappschüsse, Ferienbilder
-. Da ist z. B. dieses Foto - aussteigende Flugpassagiere - wie sie gerade
die Gangway herunterkommen. Unmittelbar steigt eine Erinnerung aus fast vergessenen
Tagen in mir empor, als Urlaubsreisen per Flugzeug noch nicht so selbstverständlich
wie heute waren. Auch ich bin einmal so fotografiert worden. Wie war
das auf meinem ersten Flug, wie kam es dazu? War das damals für mich nicht
auch schon fast so was wie Last Minute? Up, up and away? - Also da war der
schon zu lange dauernde regnerische, graue, kalte Winter mit den viel zu kurzen
Tagen, dem ich entfliehen wollte. Februar! Alles in mir verlangte nach Sonne,
Wärme. Es gab eine Möglichkeit: Hinfliegen! Wohin? Zu den Inseln
des Frühlings - den Kanaren. Ich war noch nie geflogen. Das und ebenso die
Abwicklung der Formalitäten sollten ein neues Erlebnis sein: Schon das
Einchecken am Flughafen ist aufregend. Ich beobachte verstohlen die anderen, sicherlich
versierteren Passagiere, wie sie sich verhalten. Das Einsteigen erfolgt Dank der
höflichen, freundlichen -auch mit Neulingen erfahrenen- Flugbegleiter zügig
und problemlos. Nachdem die Reisetasche gut verstaut, aufatmend der numerierte
Fenstersitzplatz eingenommen ist, betrachte ich eine Weile das Treiben auf dem
Flugfeld. Dann ein neuerlicher prüfender Rundblick über meine Mitreisenden
(wie verhalte ich mich am zweckmäßigsten in den nächsten Stunden?).
Anschließend widme ich der unmittelbaren Umgebung meine Aufmerksamkeit:
Vor mir an der Rückenlehne des Vordersitzes ein Netz - enthält eine
Broschüre mit Daten über Flugzeug und Touristikreportagen, ferner ein
Faltblatt mit Sicherheitsinstruktionen und "die Tüte". Da ist auch
noch so etwas wie eine Klappe; ich teste den Mechanismus: Aha - das ist der Tisch!
Die verschiedensten Knöpfe sind zu erkunden und werden von mir natürlich
auch sofort ausprobiert: Licht, Klimaanlage, Rufknopf - und plötzlich: "Was
kann ich für Sie tun?" fragt eine freundliche Stimme vom Gang aus neben
mir. Eine Stewardeß ist gekommen. Hektisch und fieberhaft denke ich nach
und stottere überrascht: "Der..., der Gurt, wie funktioniert der Gurt?".
Verständnisvoll lächelnd ist sie mir behilflich beim Einstellen und
Anlegen des Sicherheitsgurtes. Dann eilt sie zu einem Klappstuhl und schnallt
sich selber an. Stimmengewirr rundum - ich habe wohl die Start-Ansage nicht mitbekommen:
Die Maschine beginnt zu rollen. Gepäckwagen, andere Fahrzeuge, Bodenpersonal,
Flughafengebäude entschwinden aus dem Blickkreis. Das Flugzeug beschleunigt
immer mehr, die Leitmarkierungen flitzen nur so vorbei. Ein kurzes, eigenartiges
Gefühl im Magen -als ob ein Fahrstuhl hochsaust-. Die Startbahn, auf der
wir gerade noch rollten, wird stetig schmäler, bleibt zurück. Wir sind
gestartet, sind in der Luft, wir steigen. Druck auf den Ohren; ich muß schlucken,
es wird erträglicher. Bäume, Häuser, Straßen, Autos,
Menschen - alles wird kleiner und kleiner, während der Blick weiter und weiter
schweift; es ist faszinierend, es lenkt von den ungewohnten körperlichen
Empfindungen ab. Mir wird klar, was es heißt, einen Überblick
zu haben. Über Bordlautsprecher werden von einer Flugbegleiterin die
Sicherheitsvorschriften bekanntgemacht, während eine zweite mit entsprechender
Gestik die Ausführungen ihrer Kollegin unterstützt. Bald ist die
Reisehöhe erreicht und gemäß der Leuchtschriftmeldung können
die Gurte jetzt entfernt werden. Einige Mitreisende erheben sich, machen sich
etwas Bewegung. Ich schaue, beobachte, nehme alles auf. Später ist Lunchzeit.
Stewardessen kommen mit den Servicewagen. Wieder achte ich so unauffällig
wie möglich auf das Verhalten der anderen, ahme nach. Es klappt alles.
Langsam weicht die ungeheure Spannung von mir. Während unter mir der
Rhein sich als schmales Band durch die Landschaft schlängelt, wie in einer
Spielzeuglandschaft Häuser, ja ganze Städte vorüberziehen, ich
in Höhe der Alpen durch Wolkenlücken direkt auf schneebedeckte Felsspitzen
und -grate blicke, beginne ich, den Flug zu genießen. Daran ändert
auch nichts die plötzliche Turbulenz, die die Maschine durchschüttelt.
Instinktiv drücke ich meine Hand angstvoll auf den Magen. Skeptisch, mißtrauisch
schiele ich zur "Tüte". Tief durchatmend gelingt es mir, mich zu
entspannen. Gottlob, ich werde "sie" wohl nicht benötigen, denn
da liegt das Flugzeug auch schon wieder ruhig in der Luft, die Turbulenz ist vorbei.
Ich werde mit einem strahlend blauen Himmel belohnt. Unten ist es ebenfalls blau
- das Meer -, ab und zu mit einem, von hier oben aus, klitzekleinen Schiff; sogar
die Wellen, vom Bug des Schiffes her auseinanderlaufend, sind an ihren weißen
Schaumkronen zu erkennen. Laut Durchsage beträgt die Flughöhe 9.000
m. An dem Reifring, der sich um den Fensterrand zunehmend bildet, kann man erkennen,
wie kalt es wohl in dieser Höhe draußen ist. Dann tauchen vorne
seitlich dunkle Punkte auf - die Kanarischen Inseln - das Ziel. Schon beginnt
der Sinkflug. Anschnallen ist angesagt. Das Motorengeräusch ändert sich.
Erst die Meeresoberfläche, dann Landschaft: Niedrige Büsche, Palmen,
Häuser, Hotelanlagen kommen entgegen - der Flughafen - die Landebahn - immer
näher - ein Hüpfen, ein kurzes Rumpeln; wir sind gelandet und rollen
- erst noch schnell -, alle klatschen. Dann wird die Maschine langsamer, schließlich
bleibt sie stehen. Wir sind da. - Tief aufatmend und gedanklich zurückkommend
in die Gegenwart sehe ich mir nochmal das Foto an: Inzwischen habe ich schon
oft den Moment erlebt wie damals beim ersten Mal, in dem ich erleichtert und doch
gespannt, ja erwartungsvoll die Gangway herunterkomme, all die neuen verschiedensten
visuellen Eindrücke vom Ankunftsort mich überfluten, Geräusche,
Gerüche. Damals kam dazu unmittelbar gleichzeitig das Bewußtsein,
gerade eine neue Erfahrung im Leben gemacht zu haben: Wie es ist, zu fliegen.
(1996) Protokollierter
Versuch Doktors
sind auch nur Menschen und brauchen, bitteschön, im Trend der Zeit, auch
ein Hobby, bei dem sie sich von des Tages Müh' und Last erholen können,
abschalten, zu sich selbst finden, wieder Kraft schöpfen. So, wie sie es
selbst tagtäglich ihren Patienten anraten. Unser Mediziner und Wissenschaftler,
der im Nachfolgenden agiert, ist so ein Beispiel. Erfolgreich, ehrgeizig, voller
Power, ständig unter Strom, immer unter Zeitnot. Aus der Zeit seiner Studenten-/Labor-
und Versuchsjahre ist ihm, bevor man ihn auf die Menschheit losließ, der
Umgang mit der Tierwelt vertraut. Darauf fußend sucht sich unser Mann
nun sein Hobby: Die Tierdressur. Es muß eine sein, die sich im speziellen
Falle mit den unvermeidlichen Nebenerscheinungen seines Berufsstandes verträgt:
Den Reisen von Kongreß zu Kongreß, von diesem zu jenem Seminar. Vorträge,
Weiterbildungs-maßnahmen, Teilnahme an den verschiedensten Kursen. Kurz,
aber sehr modern: Die Wochenend-Existenz aus dem Koffer. Er hat aus einer
Versuchsreihe an der Uni, (da ging es um die Erprobung eines Insektizids), noch
ein paar Flöhe. Die beginnt er nun zu dressieren. Denn, das ist logisch,
diese Tierchen brauchen nicht viel Platz und passen zur Not sogar in ihrer Schachtel
in den schwarzledernen mit Silber-beschlägen ausgestatteten Aktenkoffer,
ein unverzichtbares Utensil bei seinen oft spektakulären Auftritten vor der
versammelten Kollegenschaft des In- und Auslandes. Da sitzt nun unser Spezi
abends nach den Vorträgen und langen Diskussionen in seinem Hotelzimmer oder
auch mal zu Hause nach einem anstrengenden Praxistag mit den vielen Klagen, Nöten
und Wehwehchen seiner Patienten und schaltet ab; er frönt seinem Hobby. Er
baut sich seinen Flohzirkus auf. Das geht alles sehr gut, ist entspannend und
macht ihm viel Spaß. Es gibt auch einen Lieblingsfloh: "Rambo".
Ein Prachtexemplar, voller Sprungkraft, etwas größer als die übrigen,
sehr gelehrig, sehr folgsam. Das Besondere: Er befolgt alle Befehle auf das gesprochene
Wort seines Trainers. Wenn unser Hobby-Dresseur sagt: "Spring", so springt
Rambo unverzüglich mit seinen schlanken, jedoch unvergleichlich kräftigen
3 Beinpaaren in einer beliebig vorgegebenen Richtung - jedes Mal viele Zentimeter
weiter, als seine Artgenossen. Für unseren Hobbyisten ist das immer
wieder verblüffend und nirgendwo einordnungsfähig. Selbst in keinem
noch so akribisch angelegten zoologischen oder zirzensischen Handbuch findet er
vergleichbare Eintragungen oder Schilderungen. Erstmals kommt ihm nach einem
besonders interessanten, von neuen Erkenntnissen seiner Kollegen nur so strotzenden
Seminar-Wochenende eine ganz bestimmte Idee, die sich langsam, erst vage, verschwommen,
dann klarer werdend und immer öfters bei seinen entspannenden Hobby-Sitzungen
verstärkt und sich schließlich im Gedanken kristalliert an eine kontrollierte,
protokollierte und schriftlich abgefaßte Fachstudie über seine Beobachtungen.
"Warum eigentlich nicht", denkt unser Mann, "es hat immer
schon in der Vergangenheit Mediziner gegeben, die sich gerade auch über ihr
Hobby, z. B. Botanik, Literatur, Musik, u. ä., einen Namen machten. Also
packen wir es an." Gesagt, getan. So wird aus dem Steckenpferd kurzerhand
eine wissenschaftliche Studie. Bei der nächsten Trainingssitzung
mit seinem Flohzirkus legt unser Wissenschaftler die üblichen Utensilien
für die praktische Arbeit mit Rambo zurecht, ergänzt durch Notizblock,
Bleistift, Zentimetermaß, Stoppuhr, Lupe und Pinzette. Das Experiment
kann beginnen: Rambo wird aus seiner luxuriös wattierten Schachtel an die
Ausgangsposition bugsiert. Die Stoppuhr in der Hand, kommt vom Trainer und Versuchsleiter
das erste Kommando: "Spring!" Und Rambo springt! Imponierend, von
seinen kraftvollen Sprungbeinen katapultiert in leicht ansteigendem Bogen schnellt
er vorwärts und landet - wunderbar, schon wieder 5 1/2 cm weiter als seine
Artgenossen beim letzten Mal. Ein Sprung von nur 1,2 Sekunden Dauer. Hervorragend.
Alles wird notiert, schön tabellarisch geordnet. Dann nimmt unser
Versuchleiter Lupe und Pinzette, dreht Rambo kurz auf den Rücken und - reißt
ihm das vordere Paar Beine aus! Kurze Überprüfung: Augenscheinlich
ist alles o.k. Alles wird säuberlich, korrekt notiert. Es folgt
der 2. Versuch: "Spring!" Und wieder springt Rambo. Es ist kaum
ein Unterschied im Ablauf zum ersten Sprung feststellbar, lediglich die Sprungweite
kommt nicht ganz an die vorige heran. Es sind diesmal 1,2 cm weniger. Auch
das wird notiert. Dann kommen wieder Lupe und Pinzette zum Einsatz und das
nächste Paar Beine von Rambo wird extrahiert. Auch das wird in der Tabelle
unter Versuchsreihe 2 eingetragen. Versuch Nr. 3 startet: "Spring!"
Wieder springt Rambo, diesmal bleibt er 2 cm unter seiner Bestleistung. Sorgfältig
mit dem Zentimetermaß kontrolliert, wird auch dieser Wert eingetragen.
Dann - wir ahnen es schon -, muß Rambo wieder auf den Rücken und ein
letztes Mal kommen Lupe und Pinzette zum Einsatz: Ein Ruck - und das dritte Paar
Beine ist nicht mehr! Äußerst vorsichtig und sehr behutsam wird
Rambo wieder an die Startposition gesetzt und erneut erklingt das Kommando: "Spring!"
Es scheint, als ob Rambo sich nicht um den kleinsten Bruchteil eines Millimeters
bewegt. Noch einmal ertönt der Befehl: "Spring!" Wieder tut sich
nichts. "Du sollst jetzt sofort springen!" Nichts rührt sich!
"Ach, komm schon, spring doch endlich." Wieder rührt Rambo
sich nicht. So geht es noch eine Weile weiter mit Beschwörungen, Betteln,
Bitten, zuletzt sogar mit Drohungen: "Wenn Du jetzt nicht auf der Stelle
springst, reiß' ich Dir den Kopf ab". Nichts, rein gar nichts
tut sich von seiten Rambos. Der sitzt nur da. Unser Wissenschaftler wirft
noch einen oberflächlichen Blick auf seinen Starfloh, denkt kurz nach: "Das
war es denn wohl" und widmet sich seinen Aufzeichnungen. Er schließt
die Versuchsreihe ab. Am nächsten Tag diktiert er seiner Sekretärin
dazu eine hoch wissenschaftliche Abhandlung mit dem Beweisantritt, dass Flöhe,
denen man alle 3 Beinpaare ausreißt, ihr Gehör verlieren. (17.04.1997)
Mar
Menor - ATZ - Therapiegruppe vom 1. bis 22. Oktober 1993
So,
da waren wir nun: Aus dem Norden Deutschlands, dem Süden, aus Hessen und
dem Rheinland. Hier in Spanien am Mar Menor im Allergietherapiezentrum des AVE
hatten wir uns eingefunden, um unter der persönlichen Betreuung von Frau
Dr. Diel aktiv etwas für unsere Gesundung zu tun, neue Erkenntnisse zu sammeln;
vor der langen, kalten, regnerischen, dunklen Winterzeit in Deutschland noch einmal
Spaniens Sonne zu tanken. Kurzum, uns auch ganz einfach zu erholen. Da Tourismus
um diese Zeit hier in Los Urrutias (Murcia) eigentlich nicht stattfindet (es war
praktisch nur jedes dritte oder vierte Haus in unserer Straße direkt am
Strand z. Zt. bewohnt -ab und zu kam an den Wochenenden der eine oder andere Eigentümer,
um nach dem Rechten zu sehen-), hatten wir den Strand zur morgendlichen Gymnastik
unter Leitung von Frau Dr. Diel fast immer für uns alleine. Nach den Lockerungs-
und Dehnungsübungen -ganz individuell nach der eigenen Beweglichkeit- ein
kurzes Jogging direkt am Wasser entlang und wer mochte, anschließend hinein
in die klaren, morgendlich frischen Wellen; das brachte den Kreislauf in Schwung
und den Appetit auf das durch Karin Zinsler (cand.troph.) stets mit viel Liebe
und Sorgfalt hergerichtete Vollwertfrühstück. Im Anschluß
gab es Beratungen und Einzelgespräche zu den möglichen Therapieverfahren
(so wurde u. a. für zwei Allergiker der Gruppe die im Heft 4/93 der Allergothek
unter Schwerpunktthema vorgestellte orale Hyposensibilisierung mit Kuhmilch von
Frau Dr. Diel eingeleitet und persönlich überwacht). Diejenigen, die
Arztgespräche wahrzunehmen hatten, genossen bis zum Termin die wärmenden
und heilenden Strahlen der Sonne, während die übrigen meist Frau Dr.
Diel bei ihren Exkursionen zur Trinkwasserquelle und zu den Märkten in die
umliegenden Dörfer oder auch mal nach Cartagena zur großen Markthalle
begleiteten, um all die frischen und vollwertigen Köstlichkeiten zu besorgen,
die abends dann nach einer gelungenen Metamorphose durch die Köchinnen unsere
Gaumen angenehm verwöhnten. Durch Frau Dr. Diel selbst und auch durch Karin
erlernten wir im Seminar Neues auf dem Gebiet der Vollwerternährung. Es wurde
theoretisch und praktisch vermittelt, daß Vollwertkost nicht nur Körnermampferei
ist, sondern im Gegenteil regelrecht zum Schlemmen verführen kann und dabei
noch gesund und immunstärkend wirkt. Weitere Seminare befaßten
sich mit den Themen Umwelt, Wasser, Boden, Luft, Zunahme von chemischen Stoffen
in der Umwelt, Enzyme, die Wirkungen auf das Immunsystem. Ferner wurden wir
informiert über die Möglichkeiten von Innenluftmessungen in Wohnungen,
über Vermeidung und Sanierung von Allergiequellen: Bett, Kosmetika und Kleidung.
In einem Seminar kamen die natürlichen und geographischen Gegebenheiten
zur Sprache, die das Mar menor für Allergiker so wertvoll machen. Dr.
Thomas Mitsche informierte über Atopie - Veranlagung - äußere
Faktoren - Immunsystem - Klassifizierung der Allergietypen - Pseudoallergische
Reaktionen - Botenstoffe und Mediatoren und vieles mehr. Er hatte weiter den
Part, uns über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei Neurodermitis
zu informieren, Prävention und richtige Hautpflege je nach Erscheinungsbild.
Desweiteren wies er hin auf den hohen Stellenwert, der dem Erlernen von Entspannungstechniken
gerade bei Neurodermitis zukommt. Bei Karin gab es dann noch ein spezielles
Seminar mit den Infos zu den verschiedensten Getreidesorten und deren Wertigkeiten
für eine optimale Bioverfügbarkeit. Last, (but) not least, gab es
durch Frau Dr. Diel eine kleine Unterweisung in Spanisch (wichtig beim Einkaufen
- Geldrückgabe und die wichtigsten Fragen: Wo ist . . . ?, Geben Sie mir
. . ., Entschuldigung . . . usw.). Es wurde jedoch nicht nur gelernt, auch
das Feiern kam nicht zu kurz: Ein Grillabend im Patio bei sommerlich warmen Temperaturen
mit Freunden von Frau Dr. Diel, die sich z. Zt. in der Gegend aufhielten, sorgte
für Abwechslung. Um auch einmal die Köchinnen zu entlasten und die
einheimische Küche kennenzulernen, gab es im örtlichen Hotel eine original
spanische Paella mit kleinen Abwandlungen je nach Allergielage. Nach drei
Wochen flogen wir alle mit vielen Informationen versehen zum Thema Allergie und
Neurodermitis, Strategien zur Alltagsbewältigung, gut erholt mit einem besseren
Gesundheitszustand als vorher nach Deutschland zurück, in der Hoffnung, den
Winter besser überstehen zu können und dem Wunsch nach einer Wiederholung
dieser ruhigen, erholsamen, aufbauenden Wochen, wobei an dieser Stelle unser aller
Dank erwähnt werden muß an Frau Dr. Diel, die dies alles ermöglichte
und mit viel persönlichem Einsatz für einen reibungslosen und gelungenen
Aufenthalt sorgte. Christel Trompertz, AVE-Regionalbüro Overath/Köln |